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Die Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht:
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.
Johannes 6,37
AKTUELLES
ANDACHT

Liebe Gemeinde,

im tiefen Mittelalter begegneten die Menschen den Vorbildern im Glauben, den sogenannten Heiligen, mit einem tiefen Vertrauen auf den himmlischen Vater und seinen Sohn Jesus Christus. In diesem Vertrauen, dass ER regiert, erwarteten viele SEIN göttliches Handeln.
So kamen täglich viele Erkrankte ins Antoniusspital von Isenheim. Die Mönche taten ihr Möglichstes, um zu helfen. Denn wer als Patient zu ihnen gebracht wurde, war oft so schwer erkrankt, dass es kaum noch Hilfe gab. Viele dieser damaligen Erkrankungen brachten oft Leid und Elend, aber auch Tod und Verderben.
Wie konnte also dann noch gut und vernünftig geholfen werden? Die letzte starke Hilfe, war das Vertrauen zu Jesus Christus. So wurden die Schwerkranken in die Spitalskapelle geführt oder getragen. So saßen und lagen sie da. Versunken in stiller Anbetung konnten sie sich meditierend in ihrer Not dem Heiland anvertrauen. Auf dem Altarbild schaute ihnen das Leiden des Heiligen Antonius von Padua entgegen, der gepeinigt von der Krankheit Stand hielt. Noch mehr konnten sie den von schlimmsten Leid und Schmerz gezeichneten Heiland am Kreuz schauen.
Kranken Menschen ihre Leiden und Schmerzen so vorzuführen, mag heute nicht so recht nachvollziehbar zu sein. Liegt aber auch darin gerade die Stärke einer solchen Sichtweise.
Auch für uns heute ist es wichtig, immer wieder den Blick auf IHN zu richten. Mit Jesus im wahrsten Sinn des Wortes in „Blick“Kontakt zu bleiben.
Das Altarbild für das Antoniusspital von Isenheim hat der berühmte Maler Grünewald gemalt. Unterm Kreuz des HERRn Jesus finden wir, wie auch auf dem Altarbild unserer Kirche in Großolbersdorf, Maria und Johannes, der den stummen Schmerzensschrei von Sohn und Mutter abfedert.
„Ja, meine Mutter – ja, mein Sohn!“. Ein Versprechen, ein Liebesdienst, den nur ein bester Freund einem anderen Menschen erweisen kann.
Und dann taucht auf unserem Bild noch jemand auf, der zu diesem Zeitpunkt des Sterbens am Kreuz schon nicht mehr lebte. Es ist Johannes der Täufer, auf dem Bild auferstanden in Gestalt des Malers. Er schaut nicht nur auf Jesus, sondern er zeigt mit seinem überdimensional langen Zeigefinger der rechten Hand auf den am Kreuz leidenden HERRn. Und mit seinen Worten klärt er ab, welche Bedeutung Jesus hat: „ER muss wachsen, ICH aber muss abnehmen.“
Wer kommt also an erster Stelle? Johannes der Rufer in der Wüste oder Jesus der Sohn Gottes am Kreuz? Johannes sagt das klar und deutlich. „Jesus first – Jesus zuerst!“ Weshalb? Weil Jesus SEIN Leben geopfert hat um unserer aller Sünden willen. Hier ist jeder von uns gemeint. Das Opferlamm trägt das Zeichen der Auferstehung und aus seiner Brust fließt das Blut der Errettung in den Abendmahlskelch. Ein Blut, was alle Tränen, allen Schmerz, alles Leid und alles Trennende zwischen Gott und seinen Menschen wegwischt. So ist es auf unserem Bild am Fuß des Kreuzesstammes zu sehen. Was sagst du dazu? Ist Jesus an erster Stelle in deinem Leben zu finden? Ich finde es zumindest gut, dass Jesus in meinem Leben an erster Stelle stehen darf. Ich darf seine Hand ergreifen und mit ihm gehen. Einfach schön! So wie die Patienten im Antoniuskloster auf Jesus geschaut haben in der Erwartung einer Heilung, einer Hand, nämlich SEINER Hand, die nach ihnen greift, so darfst auch du auf ihn schauen.
Am 24. Juni ist Johannestag. Hier erfolgt der Wechsel zwischen Tag und Nacht in seiner Länge. Nun werden die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder länger und es geht mit großen Schritten in die dunkelste, aber schönste Zeit des Jahres. Weihnachten! Wir sind dazu angehalten das Wort des Johannes zu verinnerlichen und bekommen dabei Jesus wieder mehr in den Blick. ER, Jesus nimmt wieder an Bedeutung zu, so wie es Johannes sagt. Nimm Jesus in Dein Herz auf, halte ihm die Treue. Dieses Vertrauen wünsche ich Dir!

Dein Diakon Klaus Voland
Freundliche Erinnerung an das Kirchgeld
Wie jedes Jahr haben Sie auch in diesem Sommer ein Schreiben von uns erhalten mit der Bitte um die Zahlung Ihres Kirchgeldes. Wir danken allen, die durch eine zeitnahe Zahlung die Arbeit in unserer Gemeinde mittragen. Heute wende ich mich an diejenigen, die bis heute nicht auf unsere Bitte reagiert haben. Wir kennen nun nicht die Gründe, die Sie dazu führten. Vielleicht ist Ihnen die Zahlung einfach nur entgangen, vielleicht hatten Sie aber auch gewichtige Gründe, es nicht zu tun. Bitte sprechen Sie uns oder einen der Kirchvorsteher an.

Das jährliche Kirchgeld bleibt zu 100% in unserer eigenen Gemeinde und sichert unsere tägliche Arbeit. Wir begleichen damit alle laufenden Ausgaben. Der anteilige Rücklauf der Kirchensteuer, den wir nach der Anzahl der Gemeindeglieder erhalten, deckt bei weitem nicht die anfallenden Kosten.

Deshalb sind wir für jeden dankbar, der seinen Beitrag zur Arbeit unserer Kirchgemeinde leistet und möchten deshalb heute unsere Bitte noch einmal wiederholen. Den für Sie infrage kommenden Betrag entnehmen Sie bitte der Kirchgeldtabelle.
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