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Jahreslosung 2021
  Jesus Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lukas 6,36
AKTUELLES
ANDACHT
Liebe Gemeinde,
ich möchte mit einer kleinen Geschichte aus der Christenlehre vom vergangenen Jahr beginnen: Nele kommt in die Küche gerannt und erzählt ganz aufgeregt, Opa hat heute einen ganzen Eimer voll Getreidekörner begraben, wie letztes Jahr schon die Kartoffeln. „Nicht begraben, gesät“, sagt der Papa. „Na irgendwie doch begraben“, meint da Neles Mutter – „denn das Korn, das in die Erde fällt, stirbt, damit es viel Frucht bringt, so wie es in der Bibel steht. Ja, so ist es. Lange Zeit sieht man nichts vom Getreide und dann wird es ein goldenes Ährenfeld im Sommer geben.“ Heute gibt’s über 2 Milliarden Christen auf der Welt, wenn wir da an JESU Anfang mit seinen gerade mal 12 Jüngern denken – da hat es viel Frucht gebracht! Natürlich sind die Christen auch mit JESUS nicht unsterblich auf dieser Erde. Aber danach! Unser Leben ist vielleicht 40, 70 oder 90 Jahre. Und dann? Da kommt die Ewigkeit bei Gott. Unendlich! Es geht also um ein altes und ein neues Leben. JESUS ist sichtbar auferstanden und vielen Freunden begegnet. Das ist doch herrlich. Oder? Das ist ein Zeichen dafür, wie wir hier schon unser Leben von Gott neu machen lassen können, denn wir machen als Menschen immer wieder Fehler, die uns von Gott und anderen trennen. Das hat JESUS am Kreuz so schwer getragen, um es uns abzunehmen, wenn wir das wollen. Er trug unsere Schuld, damit wir leben können. Dann ist JESUS zu Gott zurückgekehrt, denn es gibt nach dem Leben hier, ein ewiges Leben bei IHM. Für immer bei JESUS sein, in einer goldenen Stadt, ohne Tränen, ohne Leid und ohne Streit. Wer wünscht sich das nicht! Nur ist es eben nicht so einfach, daran zu glauben, so wie es auch zwei Freunden von Jesus ging: Zwei Freunde von JESUS waren nach dessen Tod unterwegs nach Hause in den Ort Emmaus. Sie waren tief enttäuscht, JESUS war so liebevoll, hat so berührend von Gott erzählt und mächtige Wunder getan, Kranke sind gesund geworden, er hat Essen vervielfältigt und sogar Tote auferstehen lassen. Und nun sollte alles vorbei sein? Während sie so laufen, kommt ein Mann dazu und geht mit ihnen, sie erkennen nicht, dass es JESUS ist. Auch nicht als JESUS sie fragt, warum sie so traurig sind und er ihnen erklärt, warum der Sohn Gottes leiden und sterben musste.
Die beiden Männer spüren ein warmes Brennen in ihren Herzen. Dann sind sie zu Hause angekommen und wollen den scheinbar Fremden, als Gast bei sich haben. JESUS blieb noch zum Abend. Am Tisch dankte er Gott und brach das Brot und reichte den Wein. Da wurde ihnen klar, weshalb ihnen die ganze Zeit ein Feuer in ihren Herzen loderte. Es war JESU Nähe! Doch JESUS ist so plötzlich verschwunden, wie er zu ihnen gekommen ist. Jetzt hielt sie nichts mehr und sie rannten den ganzen Weg zurück nach Jerusalem und erzählten es seinen anderen Freunden. So schreibt es jedenfalls der Evangelist Lukas. Die Freunde haben es weitererzählt und das sollten wir Christen auch heute noch tun. Gerade in den vergangenen 12 Monaten haben wir so manchen lieben Menschen verlieren müssen. Wir müssen in Trauer daran denken, dürfen aber auch in dem Vertrauen auf den Auferstandenen nach vorn schauen. Es ist das Wissen, dass sie bei unserem HERRN in aller Ewigkeit gut angekommen sind. Wenn wir sagen, DER HERR IST AUFERSTANDEN, bedeutet das: ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN. Für jeden von uns, für die, die aus unserer Mitte genommen wurden und für die, die wir hier in der Gemeinde zusammenleben. Die, die wir noch ein Stück dableiben dürfen. Als vor Jahrhunderten die ersten Siedler unser Dorf gründeten, haben sie eine kleine Kirche gebaut. Um sie herum wurde ein kleiner Gottesacker angelegt. Das ist bis heute ein Bild; wir als Gemeinde, sind im Angesicht des Auferstandenen verbunden und uns nahe im Leben und im Tod. Diese Erfahrung wünschen ich Euch allen und grüße noch einmal mit dem österlichen Gruß

DER HERR IST AUFERSTANDEN,
ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN.
HALLELUJA.

Euer Diakon Klaus Voland
Telefonseelsorge



Ein offenes Ohr für Ihr Anliegen hat auch die Telefonseelsorge unter
0800.1110111   |   0800.1110222

oder auch online unter Telefonseelsorge.de

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